06/05/2018 - 12:49pm      12:49

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DIE “ADELIGE” DELIKATESSE


Andreas Vicinanza
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Tedesco

Eines Tages machte Kaiser Franz Josef während eines Jagdausfluges auf einer Almhütte halt. Der Besitzer der Hütte bot dem vornehmen Gast ein Mittagessen an. Er servierte dem Kaiser ein Gericht, welches diesem sehr gut schmeckte – so gut, dass er dieser Delikatesse einen neuen Namen gab: Sie sollte als „Kaiserschmarrn“ bekannt werden.

Andere Quellen verbinden den Kaiserschmarrn mit Elisabeth von Österreich-Ungarn, der Ehefrau von Franz Josef. Anlässlich der Hochzeit der beiden bereiteten die Köche eine Speise zu, welche zu Ehren der Kaiserin „Kaiserinschmarrn“, genannt wurde. Letzten Endes erwärmte sich jedoch Franz Josef, und nicht seine Frau, für das ihnen servierte Gericht, wodurch der Name zu „Kaiserschmarrn“ geändert wurde. Weitere Erzählungen hingegen besagen, dass sich der Kaiserschmarrn in der bäuerlichen Tradition entwickelte.

Der Kaiserschmarrn (ebenfalls als Kaiserschmarren bekannt) hat im Laufe der Jahre weite Verbreitung gefunden; auch in Südtirol kann dieses Gericht als Teil der Tradition angesehen werden. Als „Verwandter“ der Crêpes und des Pfannkuchens kann der Kaiserschmarrn sowohl als Hauptspeise als auch als Dessert serviert werden. Man findet ihn auf den Almhütten, aber auch in den Gasthäusern der Stadt.

Die “klassischen” Zutaten sind Eier, Mehl, Milch, Zucker und Salz; diese werden gemeinsam mit Butter gekocht. Sobald der Teig einen goldenen Farbton annimmt, wird er in kleine Stücke geschnitten und mit Staubzucker bestreut. Der Kaiserschmarrn wird oft von einer Johannisbeermarmelade begleitet; auch Apfelmus oder Heidelbeermarmelade eignen sich gut als Beilage. Weiterhin werden manchmal geschmolzene Schokolade, Pflaumen, Mandeln oder Rosinen verwendet.


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