01/25/2018 - 10:21am      10:21

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DER ZAUBER EINER ZEITLOSEN MEHLSPEISE


Andreas Vicinanza
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Tedesco

Südtirol, das über eine reiche kulinarische Tradition verfügt, bietet ein weites Repertoire an Köstlichkeiten an. Unter den vielen schmackhaften Rezepten finden wir den Strudel, dessen Wurzeln wahrscheinlich bis in das alte Assyrien zurückreichen. Mit der Zeit hat diese Mehlspeise internationale Bekanntheit erlangt und ist in verschiedenen Varianten verfügbar. Außerdem hat der Strudel die P.A.T. – Auszeichnung erhalten.

Der Strudel besteht aus einem zusammengerollten Teig; dieser enthält eine Füllung die aus Äpfeln, Rosinen, Pinienkernen, Trauben oder anderen Zutaten wie Topfen besteht. Die Variationen sind zahlreich: Anstelle der Äpfel kann man beispielsweise anderes Obst wie Birnen verwenden. Sowohl Plunderteig als auch Blätterteig eignen sich für den Strudel. Der Strudel ist eine schmackhafte Nachspeise und kann auch zur Stärkung am Nachmittag gegessen werden. Ebenfalls eignet er sich als Beilage zu einem Eis oder einem Kaffee.

Ursprünglich stammt das Rezept wahrscheinlich aus Assyrien und dem oströmischen Reich; im Laufe der Geschichte wurde es mehrmals abgeändert und verbreitete sich in Österreich-Ungarn. Von dort gelangte es nach Südtirol, in das Trentino und in einige Teile Deutschlands. Eine letzte Kuriosität: Laut der Legende sollte der “ideale”, Strudelteig so dünn sein, dass man durch ihn hindurch einen Liebesbrief lesen kann.


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